Finden. Testen. Umsetzen.

Beratung endet für mich nicht bei einer Präsentation. Aus einer guten Entscheidung soll eine funktionierende Veränderung werden – egal ob im Mittelstand, Maschinenbau, im Handel oder in der Touristikbranche an der Küste, in der Region Bremen / Cuxhaven oder europaweit – ich schaffe Lösungen und das mit und ohne KI.

Frameworks sind gut, Team-Fit ist besser. Ob wir mit Management-2.0-Ansätzen, agilen Prozessen, Design Thinking, Lego Serious Play oder klassischem Projektmanagement nach PMBOK arbeiten, entscheidet die Aufgabe und nicht mein Lieblingsframework.

Die besten Ergebnisse entstehen, wenn die Menschen sich in ihrer Arbeitsweise wohlfühlen.

Was ist hier eigentlich die Herausforderung?

Bevor ich etwas vorschlage, will ich verstehen, worum es wirklich geht. Das ist selten das, was im Briefing steht.

Ich spreche mit der Geschäftsführung, mit dem Fachbereich und mit den Leuten, die die Arbeit tatsächlich machen. Dazu kommen Zahlen, Systeme und Abläufe. Am Ende steht eine Beschreibung des Problems, der alle zustimmen können. Sie klingt oft anders als der ursprüngliche Auftrag.

Understand, Structure, Execute, Measure.

Vier Schritte, die sich in jedem Vorhaben wiederholen, ob es zwei Wochen dauert oder zwei Jahre.

Verstehen, worum es geht. Zerlegen in Arbeitspakete mit klarer Verantwortung. Umsetzen gemeinsam mit dem Team. Und am Ende nachweisen, dass es gewirkt hat. Ein Prototyp beantwortet dabei oft mehr Fragen als zehn Meetings.

  1. Understand
  2. Structure
  3. Execute
  4. Measure

KI-first im Programmmanagement.

Ich führe mehrere Vorhaben parallel, mit Blick auf Abhängigkeiten, Budget und Termine. Das ist nicht neu. Neu ist, womit.

KI setze ich im Management selbst ein: für Analysen, Statusberichte, Entscheidungsvorlagen und Prototypen. Was früher eine Woche Vorbereitung gekostet hat, liegt am nächsten Morgen vor. Das verändert vor allem, wie oft man nachsteuern kann.

Was sehen Workstream, COO und Steering?

Jede Ebene braucht etwas anderes. Das Team im Workstream braucht Klarheit über die nächsten zwei Wochen. Der COO braucht Fortschritt, Risiken und offene Entscheidungen. Das Steering Committee braucht Budget, Termine und die Punkte, an denen es selbst handeln muss.

Diese drei Sichten richte ich zu Beginn ein, alle aus derselben Datenbasis. So baut niemand Berichte für jemand anderen zusammen.

Die ersten 30 Tage.

Nach vier Wochen liegt vor: eine abgestimmte Problembeschreibung, eine Landkarte der beteiligten Systeme und Prozesse, ein priorisierter Plan mit Aufwänden und mindestens ein laufender Prototyp oder eine erste umgesetzte Maßnahme.

Dazu die drei Berichtssichten. Ab diesem Punkt lässt sich überprüfen, ob die Zusammenarbeit trägt.

E-Commerce kenne ich von allen Seiten.

E-Commerce und das Web sind mein Job und meine Leidenschaft: tief im Code von Open-Source-Projekten, beim Entwickeln von Community-Plugins, als Berater und als Veranstalter von Meetups.

Der Handel verbindet Vertrieb, Marketing, Produktdaten, ERP, Logistik und Service. Entscheidungen darüber betreffen immer das ganze Unternehmen. Ich berate dabei systemagnostisch, weder aus Sicht eines Herstellers noch einer Agentur.

Am Ende zählen drei Fragen: Passt das Produkt zur Anforderung? Passt die Agentur zum Projekt? Und passen die Menschen zusammen?

Wenn eine Rolle gebraucht wird statt Beratung.

Manchmal fehlt kein Rat, sondern jemand, der die Verantwortung übernimmt. Dann steige ich als Product Owner ein, führe ein Programm auf Zeit oder baue Vertrieb und Partnermanagement für Hersteller und Agenturen auf.